Bedarfsanalyse Bildungscontrolling
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Archiv für April 2010


Sprachen Lernen: Wie aus dem Lehrbuch …

29. April 2010 - 11:37 Uhr

Wir sind jeder Zeit für konstruktive Kritik dankbar, da permanent an der Verbesserung unseres Trainingskonzeptes arbeiten. Wir wurden häufiger gefragt, warum wir nicht grundsätzlich mit Lehrbüchern arbeiten? Hin und wieder macht es bestimmt Sinn, Sachverhalte aus einem Lehrbuch zu lernen und zu lehren …

Auf dem ersten Blick ein sehr positiver Satz: “Wie aus dem Lehrbuch.” Und für viele Disziplinen gilt dieser Spruch bestimmt. Programmieren, Mathematik, Ingenieurwesen, Medizin, Architektur etc. sind ganz bestimmt Disziplinen, die man jetzt nennen sollte. Zitat aus Goethes Faust: “Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.”

Hier sind Lehrbücher sinnvoll

Ich möchte mir sicher sein, dass der Chirurg ganz genau weiß, was er tut. Denn ich bin zwar ein Individuum, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Blinddarm sich (hoffentlich) nicht großartig von der Norm unterscheidet. Ich hoffe auch, dass der Architekt, der das Gebäude gebaut hat, in dem ich gerade sitze und diese Zeilen schreibe, hin und wieder in ein Lehrbuch (Statikbuch) geschaut hat.

Lehrbücher weniger sinnvoll

Dann gibt es aber wiederum Fächer wie Musik oder Sport. Hier zählt das Ergebnis und die Nachvollziehbarkeit rückt in den Hintergrund. Wen interessiert es schon, wie Paul McCartney sein Intrument gelernt hat oder ob er sich streng an die Harmonielehre bei seiner Ton- bzw. Akkordauswahl  hält. Das Musikstück soll gut (individuell) und nicht wie aus dem Lehrbuch klingen.

Wenn die deutsche Nationalelf göttlichen Fußball spielt und im kommenden Sommer Weltmeister wird, wird es auch nur wenige Analysten interessieren, wie Jogi Löw sie trainiert hat. Und wir sind uns ziemlich sicher, dass Jogis Trainingsmethoden nicht aus einem Lehrbuch stammen, sondern speziell auf die Mannschaft abgestimmt sind, vielleicht sogar mit Hilfe von vielen verschiedenen Lehrbüchern.

Lebendiger Sprachunterricht

Lehrbücher werden nicht für den einzelnen geschrieben sondern für eine Vielzahl verschiedener Menschen. Und wir können uns doch nicht auf unsere Fahnen schreiben, dass unsere muttersprachlichen Trainer individuell auf ihre Schüler eingehen und dabei gleichzeitig ihren Unterricht nach einem Lehrbuch ausrichten. Das funktioniert einfach nicht, auch wenn es das Lehren und Lernen extrem vereinfachen würde.

In diesem Artikel: http://futurezone.orf.at/stories/311419/ ist auch die Rede davon, dass das Lernen aus Lehrbüchern eine sehr mühsame Angelegenheit ist.

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Knigge International: Die größten interkulturellen Pannen im Ausland

7. April 2010 - 11:51 Uhr

Kein Geräusch – kein Geschmack

Cross-cultural understanding hält Einzug in die Geschäftswelt 

Die Präsentation war gut gelaufen, das Geschäft gemacht. Dann lehnte der deutsche Geschäftsführer am Ende des üppigen Geschäftsessens die in Honig überbackene Banane ab, die ihm der saudische Geschäftsmann angeboten hatte. Ein peinlicher Fauxpas, denn in Saudi-Arabien gilt eine solche Ablehnung als unhöflich und beleidigend. Das Geschäft war damit geplatzt.

Selbst, wer die Umgangsformen seines Heimatlandes beherrscht, ist oft nicht sicher davor, im Ausland in ein Fettnäpfchen zu treten. Im Zeitalter der Globalisierung, in dem die Welt immer näher zusammen rückt, werden internationale Geschäftsbeziehungen alltäglich. Doch gerade diese Tatsache führt dazu, dass Kulturkreise aufeinander prallen und regionale sowie kulturelle Unterschiede stärker hervor treten. Das glatte internationale Parkett verlangt, dass man die Regeln des Gastlandes beherrscht, wenn man erfolgreich sein will.

Bei Geschäftsessen in China gilt „Kein Geräusch – Kein Geschmack“ als Grundsatz. Bei Tisch darf man sich deshalb nicht wundern, wenn der gegenüber sitzende Manager gelegentlich rülpsend oder schnaubend sein Mahl verzehrt. Aber auch im europäischen Kulturkreis gibt es Unterschiede: In Frankreich ist der richtige Zeitpunkt für Verhandlungen beim Geschäftsessen erst nach dem Hauptgang, denn hier gilt die eiserne Regel „Entre la poire et le fromage!“ Gilt bei uns ein gutes Trinkgeld nach Geschäftsessen als verpflichtend, so würde man in Dänemark den Kellner überraschen, da dort das Trinkgeld schon im Preis enthalten ist. Bei Gastgeschenken unterlaufen häufig weitere peinliche Fehler: Blumen sind in China ein Fauxpas, denn sie werden dort nur den Toten gebracht. Peinlich können gelbe Rosen in Russland werden, gelten sie dort doch tatsächlich als Unglücksboten. Und obwohl Amerikaner generell als aufgeschlossen und unkompliziert bekannt sind, sollte man bei Small Talk mit seinem amerikanischen Kollegen zweideutige Bemerkungen vermeiden, um seinem Gegenüber nicht die Schamröte ins Gesicht zu treiben.

Umfragen bei international tätigen Unternehmen und wissenschaftlichen Untersuchungen haben in den vergangenen Jahren bestätigt: Für einen erfolgreichen Auslandseinsatz sind neben Führungsqualitäten, Fach- und Sprachkenntnissen auch kulturelles Einfühlungsvermögen gefordert. Der Geschäftsmann der Textilfirma musste es in Saudi-Arabien am eigenen Leib erfahren, denn Unkenntnis anderer Gebräuche schützt nicht vor Kundenverlust. „Interkulturelle Kompetenz wird nicht in der Schule gelehrt, da man es nur von Muttersprachlern lernen kann“, weiß Michael Rönitz, Geschäftsführer der Sprachschule Sprachcaffe Düsseldorf „in unserer Sprachschule vermitteln wir neben der Fremdsprache auch kulturelle Unterschiede und Regeln, sodass unsere Schüler im Ausland sicher umgehen können.“  Schon längst haben Personalleiter neben guten Sprachkenntnissen ein neues Zauberwort im Lebenslauf: Es heißt cross-cultural understanding und ist ein zentraler Bestandteil in der Philosophie von Sprachcaffe.

Xing hat diesem Thema eine komplette Veranstaltung gewidmet: Zu Xing

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Englisch Lernen will gelernt sein.

7. April 2010 - 10:40 Uhr

Tipps, Englisch richtig erfolgreich zu erlernen oder zu verbessern .

Englisch spielt schon längst in unserer Gesellschaft die Rolle einer globalen Sprache. Wir meeten um 11.00 Uhr, treffen uns im Diner oder Subway, raven im Tor3 (Eine Location in Düsseldorf) oder chillen out im Angels Heart. Anglizismen sind allgegenwärtige Bestandteile unserer Kommunikation und verdrängen die germanischen Substantivkaskaden a la „Dampfschifffahrtskapitänsmütze“. Jugendliche verbringen ein Highschool Jahr in den USA und schon Kleinkinder beschäftigen sich im Vorschulalter spielerisch mit der Englischen Sprache.
All dies trägt zu einer Steigerung des Sprachniveaus bei, stellt aber auch all jene, die nicht so sprachbegabt waren, einen verstaubten Englischpauker in der Schule hatten oder andere Prioritäten bisher gesetzt haben vor neue Herausforderungen.
Vor allem in der Wirtschaft ist Englisch die Sprache des Erfolges .

Immer mehr Unternehmen, die international tätig sind, steigen auf Englisch als Firmensprache um oder erwarten von Ihren zukünftigen Mitarbeitern qualifizierte Englischkenntnisse bereits bei der Einstellung. Um also die eigenen Berufschancen zu verbessern, muss man neben vielerlei anderen Fähigkeiten auch mit profilierten Englischkenntnissen punkten.

Wie und wo aber qualifiziert man sich?

Bei der großen Vielfalt der Angebote ist es sehr wichtig, den passenden Kurs zu finden. Eine kleine Check-Liste hilf, um den passenden Kurs im Angebotsdschungel zu finden.

Zielorientierung:
1. Für was will ich Englisch lernen? Auslandsstudium, beruflichen Ein- und Aufstieg, um international mehr Leute kennen zu lernen oder einfach nur um Darth Vaders röchelnde Abschiedsworte endlich im Original zu verstehen?
2. Wieviel Zeit nehme ich mir dafür? Wer die Zeit hat, dem bieten Langzeitkurse oft mehr Erfolg als Total Impact, Crash oder Ultra Intensivkurse. Eine weitere Alternative sind Sprachreisen ins Ausland, die einige Anbieter im Programm haben.
3. Auch der finanzielle Aspekt will bedacht sein. Einzelunterricht ist für die meisten Ziele hochgradig effektiv, verlangt aber einen deutlich tieferen Griff in die Börse als Gruppenkurse in denen man sich den Lehrer sozusagen teilt.

Wenn man sich mit diesen Fragen eine Grundorientierung verschafft hat, ist es Zeit nach einem entsprechenden „provider“ auf Neudeutsch oder ganz klassisch nach einer Sprachschule zu suchen.

Eine Vorauswahl liefert das Internet, die gelben Seiten oder die simple Frage unter Freunden, wie diese ans parlieren gekommen sind.
Entscheidungskriterien für die finale Auswahl der Sprachschule sollten dann folgende Punkte berücksichtigen:

1. Erhalte ich in der Sprachschule eine ausführliche Beratung, die auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist?

2. Gibt es einen ausführlichen Einstufungstest, damit ich auch im richtigen Kurs einsteige?

3. Ist besonders bei Langzeitkursen eine kostenlose Probestunde möglich?

4. Wie groß und wie homogen sind die Lerngruppen?
Bei Kursen, die den Schwerpunkt auf der Schriftsprache haben (Dolmetscher, Übersetzer, Korrespondenzkurse) darf die Gruppe ruhig größer sein. Möchte ich aber in der Fremdsprache kommunizieren und einen aktiven Wortschatz gewinnen ist ein schneller Fortschritt nur in kleinen Gruppen (max. 4 bis 8 Personen) möglich.

5. Wie lange besteht die Schule schon? Ist es ein start-up, das vielleicht bald schon wieder verschwunden ist, oder besitzen Schulleitung, Mitarbeiter und Trainer langjährige Erfahrung in der Beratung, Betreuung und Organisation des Sprachtrainings?

6. Ist die Sprachschule Mitglied in anerkannten Verbänden wie FDSV (Fachverband Deutscher Sprachreisen Veranstalter) FadaF (Fachverband Deutsch als Fremdsprache) oder anderen?

7. Bereitet die Schule auf anerkannte Prüfungen vor, wie
LCCI (London Chamber of Commerce & Industry), TOEIC (Test of English for International Commerce) und ist sie vor allem als Testcenter anerkannt?

8. Erhalte ich bei Kursabschluss ein Zertifikat? Wie sieht es aus, ist es auch für meine Bewerbungsunterlagen geeignet?

9. Und natürlich ist auch der subjektive Eindruck wichtig für ein effektives und angenehmes Lernen. Fühle ich mich in der Schule wohl? Gefallen mir die Unterrichts- und Aufenthaltsräume? Gefallen mir die Atmosphäre und die Leute mit denen ich die Sprache lernen möchte?

Auch in diesem Blog  geht der Autor darauf ein, dass ein guter Sprachkurs auch entsprechend entlohnt werden muss.
Die Volkshochschulen sind auf dem ersten Blick sehr günstig, auf dem dem zweiten Blick merkt man, dass, wenn man den Faktor Zeit betrachtet, die VHS-Kurse nun nicht mehr soviel leisten, wie die Kurse der im Vergleich dazu “überteuerten” Anbieter. Zeit ist Geld und die überteuerten Anbieter schaffen es, Ihre Lebenszeit effizienter zu nutzen. Sie lernen in kurzer Zeit mehr und sparen Sich Lebenszeit für Tätigkeiten auf, deren Rendite höher ist, als der Betrag, den Sie gespart haben, weil Sie den billigeren VHS-Kurs gebucht haben.

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